Inhaltsbereich

Hauptausschuss wählt Leiter des neuen Fachbereichs Wohnen

Veröffentlicht am: 02.04.2025

Der neue Leiter des Fachbereichs Wohnen Jörg Saborni (Mitte) mit Oberbürgermeister Frank Meyer (re.) und Beigeordnete Sabine Lauxen (li.),  Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Andreas Bischof
Der neue Leiter des Fachbereichs Wohnen Jörg Saborni (Mitte) mit Oberbürgermeister Frank Meyer (re.) und Beigeordnete Sabine Lauxen (li.),
Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation, Andreas Bischof

Zum Leiter des neu gegründeten Fachbereichs Wohnen der Krefelder Stadtverwaltung hat der Hauptausschuss des Stadtrates Jörg Saborni gewählt. Der 50-jährige Diplom-Verwaltungswirt führt seit 2022 das Amt für Soziales, Wohnen und Integration der Stadt Ratingen, außerdem dort seit Jahresbeginn auch kommissarisch das Ordnungsamt. Jörg Saborni übernimmt zukünftig die Leitung des Fachbereichs Wohnen, der Anfang dieses Jahres innerhalb der Stadtverwaltung gegründet worden war. Bisher hatte die zuständige Beigeordnete Sabine Lauxen den Fachbereich kommissarisch selbst geleitet.

Begonnen hat der gebürtige Korbacher 1998 bei der Stadt Heiligenhaus mit der Wahrnehmung von Sachgebieten im Jugendamt. Im Jahr 2006 übernahm der dort die Sachgebietskoordination, dann 2007 die Abteilungsleitung Soziales und die stellvertretende Fachbereichsleitung Jugend und Soziales. Im Jahr 2011 wurde er Fachbereichsleiter Soziales der Stadt Heiligenhaus, 2018 dann Stellvertretender Leiter des Amtes für Soziales, Wohnen und Integration der Stadt Ratingen, auch zuständig für die Abteilung Refinanzierung und Koordination für Seniorenangelegenheiten.

Der Fachbereich Wohnen soll mit dazu beitragen, das Wohnangebot und die Wohnbedingungen in den Krefelder Quartieren zu verbessern, Wohnungsnot zu lindern und Obdachlosigkeit zu vermeiden. Dabei soll auch der Wohnraumbedarf spezieller Zielgruppen wie Familien, Alleinerziehende, Senioren, Pflegebedürftige und Menschen mit geringen Einkommen in den Blick genommen werden. Die neue Struktur ermöglicht, dass das Thema Wohnen ganzheitlich betrachtet wird, die Lösungen aber aus einer Hand erfolgen. Das gilt etwa für die Unterstützung von Privaten bei der Wohnungsbauförderung und für die Vermittlung von Wohnraum.