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Krefelder Athleten bei Olympia: Die Stadt drückt die Daumen

Veröffentlicht am: 25.07.2024

Symbolbild Olympia. Bild: pixabay User DavidRockDesign
Symbolbild Olympia. Bild: pixabay User DavidRockDesign

Die Krefelder Stadtspitze drückt die Daumen für die Olympiateilnehmenden, die jetzt in Richtung Frankreich aufgebrochen sind. In einem Brief hat Oberbürgermeister Frank Meyer den Athleten bereits vor einigen Wochen alles Gute für die Spiele gewünscht. „Ich freue mich sehr- und bin gleichermaßen stolz - dass auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Krefelder Athletinnen und Athleten an diesem internationalen sportlichen Wettbewerb teilnehmen und ihr Können unter Beweis stellen. Die ganze Stadt wird mit Ihnen mitfiebern und Ihnen die Daumen drücken", heißt es in dem Schreiben. Zugleich kündigt Frank Meyer an, dass er am 2. September im Rathaus einen Empfang für die Krefelder Olympioniken ausrichten wird.

Aus Krefelder Vereinen gehen der Ruderer Laurits Follert (CRC) sowie der Hockeyspieler und amtierende Weltmeister Niklas Wellen (CHTC) bei Olympia an den Start. Als Ruder-Bundestrainerin ist Sabine Tschäge (CRC) dabei. Aus Krefeld stammen zudem die Fußballerinnen Lea Schüller (Bayern München) und Nicole Anyomi (Eintracht Frankfurt), die Hockeyspielerinnen Selin Oruz, Lisa Nolte (beide Düsseldorfer HC) und Anne Schröder (Club an der Alster) sowie die Fechterin Natalie Dostert, die in den USA lebt und das US-Fechterteam der Damen trainiert.

Neben dem Oberbürgermeister wird auch Sportdezernent Markus Schön seine Aufmerksamkeit in diesem Sommer gen Frankreich richten. „Natürlich blickt man besonders aufmerksam auf die Krefelder Athletinnen und Athleten", sagt Markus Schön. „Dank der jüngsten Erfolge von Aline Rotter-Focken, Niklas Wellen, Timur Oruz und weiteren Athleten haben wir erlebt, wie stolz die Familien, die Vereine und im Grunde die ganze Stadt auf solche Titel blicken. Aber auch das alte olympische Motto ‚Dabei sein ist alles' ist nicht nur eine Floskel. Wer sich im harten Wettkampf der Besten überhaupt qualifiziert hat, ist bereits ein Sieger." Im Geschäftsbereich von Markus Schön gibt es übrigens eine weitere Olympiateilnehmerin, allerdings ohne Medaillenchancen: Sonja Pommeranz, Leiterin des Fachbereichs Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung, ist für vier Wochen als Volunteer im olympischen Dorf tätig - eine ehrenamtliche Aufgabe, für die sie sogar ihren Urlaub opfert.

Gute Wünsche gehen auch vom Stadtsportbund an die Olympioniken

Gute Wünsche für Krefelds Olympioniken kommen auch vom Stadtsportbund. Dessen Geschäftsführer Jens Sattler sagt: „Es ist großartig zu sehen, wie erneut einige Athleten und Trainer Krefeld auf der internationalen Bühne bei den Olympischen Spielen repräsentieren und beste Botschafter für unsere Sportstadt sein werden. Ihre harte Arbeit und Hingabe auf dem Weg dorthin sind inspirierend und verdienen den größten Respekt. Zudem sind ihre Erfolge auch ein Ausrufezeichen für die hervorragende Nachwuchsarbeit in vielen Krefelder Vereinen. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg für ihre Wettkämpfe und viel Freude beim Genießen der einmaligen Atmosphäre."